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Das Blink Kamerasystem in Test

Blink – Das Alexa kompatible Kamerasystem

Viele Nutzer haben ihr Smart Home mittlerweile um eines der vielen auf dem Markt befindlichen Sicherheitskamerasysteme erweitert.

Mal eben schnell aus dem Urlaub einen Blick ins Wohnzimmer werfen oder bei Bewegungen per Push-Nachricht alarmiert zu werden lässt das Sicherheitsgefühl doch ein ganzes Stück wachsen.

Dabei ist die Wahl des passenden Systems gar nicht so einfach, da bereits viele Hersteller solche Smart Home Kameras mit vielen verschiedenen Funktionen anbieten.

Auch ich habe bereits mehrere Kameras ausprobiert und getestet und aktuell bin ich beim System von Blink angekommen.

Bei Blink handelt es sich um ein 2016 gegründetes Start-Up Unternehmen, welches im Jahr 2017 von Amazon aufgekauft wurde und sich auf die Herstellung von drahtlosen Smart Home Kameras und Türklingeln spezialisiert hat.

Technische Daten

Auflösung720p
BewegungserkennungJa
NachtsichtMit LED, nicht Infrarot
Batterielebensdauer2 Jahre (Herstellerangabe)
KompatibilitätAlexa, IFTTT
CloudspeicherKostenlos, Server in DE
SteuerungPer App

 

Der erste Eindruck von Blink

Blink gibt es mittlerweile in einer Indoor- und einer Outdoorvariante. Die Outdoorversion hört dabei auf den Namen Blink XT.

Für meinen Test habe ich von der Firma Blink das Indoor System mit einer Kamera und der Sync-Unit erhalten.

Der erste Eindruck ist durchweg positiv!

Alle enthaltenen Komponenten sind hochwertig verarbeitet und vom Design her schlicht aber ansprechend.

Neben der Kamera und der Sync-Unit befindet sich noch eine Wandbefestigung mit im Paket.

Die Kamera selber ist an der Vorderseite neben der Linse mit einem Bewegungssensor und einer LED ausgestattet.

Die Rückseite lässt sich abnehmen. Darunter befinden sich die zwei wiederaufladbare AA-Lithium-Batterien und ein Mini-USB Port.

 

Die Installation

Für die Installation benötigt man die Blink App.

Hier erstellt man einen neuen Account und kann danach zuerst das Sync-Modul mit dem eigenen WLAN und dann die Kamera mit dem Modul verbinden.

Beides funktioniert so einfach und selbsterklärend, dass ich hier nicht weiter darauf eingehen werde.

Danach kann man die Kamera dort platzieren, wo man sie gerne haben möchte.

Man kann sie einfach in ein Regal stellen oder auch mit der beiliegenden Wandhalterung an einen gewünschten Ort montieren.

In der Blink App hat man viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten und kann dort zum Beispiel festlegen, wie lang die Videoclips werden sollen (zwischen 5 und 60 Sekunden), wie stark die Ausleuchtung sein soll und noch einiges mehr.

 

Die Nutzung im Alltag

Ich habe die Blink Kamera im Flur auf ein Regal gestellt und auf die Eingangstür ausgerichtet.

Kommt also eine Person in den Bereich des Bewegungssensors beginnt die Kamera mit der Aufnahme.

Bei Dunkelheit sorgt die LED für ausreichend Licht bei der Aufnahme.

Die App sendet daraufhin eine Push Nachricht auf das Smartphone und man kann sich die Aufnahme in der Cloud direkt ansehen.

Die Kamera speichert

Der Cloudserver von Blink steht übrigens in Frankfurt.

Die Videoqualität ist wirklich gut auch die Audioausgabe ist ausreichend.

Praktisch: Die Temperatur, welche der Bewegungssensor misst, kann dazu verwendet werden um Temperaturspezifische Alarme zu aktivieren. So sendet einem die Kamera eine Nachricht, wenn die Temperatur einen festgelegten Wert über- oder unterschreitet.

 

Kompatibilität mit weiteren Diensten

Das Blink Kamerasystem ist mit Alexa von Amazon und IFTTT kompatibel.

Besitzt man also Echo Geräte mit einem Bildschirm – Echo Show oder Echo Spot – kann man sich per Sprachbefehl das Bild der Kamera auf dem Display anzeigen lassen.

Über den Dienst IFTTT hat man die Möglichkeit, andere Smart Home Geräte mit einer bestimmten Aktion reagieren zu lassen, wenn die Blink Kamera eine Bewegung erfasst.

Auch kann man die Bewegungserkennung der Kamera durch Aktionen ein- und ausschalten.

So kann man beispielsweise die Kamera automatisch scharf schalten, wenn man die Wohnung verlässt und bei der Rückkehr die Bewegungserkennung wieder deaktivieren.

Google Home funktioniert leider nicht mit Blink. Da es sich bei Blink um ein Amazon Produkt handelt, wird sich daran vermutlich auch erstmal nichts ändern.

 

 

Mein Fazit zu Blink

Mir persönlich gefällt das Kamerasystem von Blink wirklich gut.

Die Bildqualität ist gut, die Installation sehr einfach und die App übersichtlich und benutzerfreundlich.

Mir gefällt die Flexibilität, die man aufgrund der kabellosen Lösung genießt.

Ob die Batterielebensdauer von zwei Jahren der Realität entspricht kann ich nach heutigem Stand noch nicht beurteilen, da ich die Kamera erst seit Mitte April im Einsatz habe.

Ich werde diesen Artikel aber bei neuen Erkenntnissen dazu aktualisieren!

 

 

 

 

 


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