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IFTTT, was ist das eigentlich?

 

Was ist IFTTT

Das Mysterium IFTTT

 

IFTTT unterstützt immer mehr, neue und auch ältere, Smarthome Produkte und grade in den einschlägigen Smarthome Foren und Facebook Gruppen liest man den Begriff recht häufig.

Jemand der dort eine Frage stellt bekommt nicht selten die Antwort: „Über IFTTT müsste das funktionieren!

Dabei gibt es eine ganze Menge Menschen, für die IFTTT ein vollkommenes Fremdwort ist oder die es für eine komplizierte Programmiersprache halten.

Ich selber muss gestehen, dass es mir ähnlich ging, als ich damit begann mich für das Thema Smart Home zu interessieren. Ich hielt IFTTT für irgendein Funksystem für Bastler und setzte mich dementsprechend nicht damit auseinander.

Irgendwann bin ich dann aber doch über die IFTT App auf meinem iPhone gestolpert und stellte fest, dass ich falsch lag und IFTTT mir tatsächlich viele neue Möglichkeiten bietet, mein Smart Home noch ein bisschen smarter zu machen.

 

Was ist IFTTT?

Dies kann man am besten erklären, wenn man weiß, wofür die Abkürzung steht.

IFTTT bedeutet nichts anderes als „If This, Then That„. Zu Deutsch also „Wenn Dies, Dann Das„.

Manch einer mag dies aus gängigen Programmiersprachen bekannt vorkommen, denn auch dort wird mit „If-Then Abfragen“ gearbeitet.

Für den Bereich Smart Home lässt sich recht simpel erklären, welchen Nutzen diese Funktion bietet.

In IFTTT lassen sich die Systeme und Dienste verschiedenster Anbieter kombinieren. Dabei ist immer ein Dienst der Trigger (Auslöser) und ein anderer reagiert auf diesen Auslöser mit einer Aktion.

Diese Verbindung von Diensten oder Systemen werden dann innerhalb des Programmes „Applets“ genannt.

 

Ein Beispiel 

Ein ganz einfaches Applet kann man zum Beispiel mit der Nutzung der Handyortung erstellen.

Besitzt man also beispielsweise mehrere Lampen von Philips Hue in seiner Wohnung, so kann man diese aufleuchten lassen, wenn man einen festgelegten Ort betritt.

In meinem Fall ist es konkret so, dass im Wohnzimmer eine bestimmte Lampe anfängt zu blinken, wenn ich mich meiner Wohnung nähere.

Dies ist nur ein Beispiel von unzähligen Möglichkeiten, die sich hier bieten.

Wichtig ist dabei, dass man jeden Dienst oder jedes System, was man in IFTTT nutzen möchte, zuerst mit der App verknüpfen muss.

Im Fall von Philips Hue müsste man also die Daten seines Hue Accounts in der App eingeben und so den Dienst für IFTTT verfügbar machen.

 

 

Viel Raum für Kreativität

Obwohl bereits eine ganze Menge vorgefertigter Applets in der App zur Verfügung stehen, kann jeder Nutzer eigene Apletts ganz nach den eigenen Bedürfnissen erstellen.

Da immer mehr Hersteller und Dienste eine Kompatibilität für IFTTT anbieten, stehen auch ständig neue Möglichkeiten zur Verfügung.

In der App gibt es eine Liste aller kompatiblen Dienste und Hersteller.

Dem Nutzer wird so die Möglichkeit geboten neues auszuprobieren und sich mit eigenen Applets das Leben komfortabler zu gestalten.

 

 

 

 

Kompatibel mit Alexa und Google Home

Auch die digitalen Sprachassistenten Alexa und Google Home können verknüpft werden.

Über sogenannte Trigger kann man dann ebenfalls Verknüpfte Systeme sprachsteuern.

Um auch hier ein Beispiel aus meiner Wohnung zu nennen, der Sprachbefehl „Alexa, Trigger Fernsehabend“ bewirkt bei mir, dass bestimmt Lichter im Wohnzimmer auf 20% Leuchtkraft gedimmt werden.

 

 

 


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